Messe Kalkar

Wie angekündigt war ich in den vergangenen Tagen erstmalig als Aussteller auf einer kleinen Messe („GaLaBau und Freizeit“). Sie wird seit drei Jahren von „Wunderland Kalkar“ auf dem Gelände des niemals in Betrieb gegangenen Schnellen Brüters Kalkar veranstaltet und unterscheidet sich in angenehmer Weise von den großen, etablierten Messen mit ihren kaum zu bewältigenden Informationsangeboten.

Stellwände und Beleuchtung des Messestandes sind in der Standmiete enthalten, ebenso ein Buffet während des Auf- und Abbaues. So geht die Einrichtung des Standes schnell von der Hand und schon vor dem Messebeginn sind bei Kaffee und Brötchen erste Kontakte mit anderen Ausstellern geknüpt.

Stellwände und Beleuchtung des Messestandes sind in der Standmiete enthalten, ebenso ein Buffet während des Auf- und Abbaues. So geht die Einrichtung des Standes schnell von der Hand und schon vor dem Messebeginn sind bei Kaffee und Brötchen erste Kontakte mit anderen Ausstellern geknüpt.

Während die großen und  bekannten Messen durch eine große Vielzahl von Ausstellern mit teilweise fast identischen Angeboten drängende Besuchermassen anziehen, geht es in Kalkar (noch) sehr ruhig – geradezu „beschaulich“ – zu.
Das ist ja auch der Sinn von Messen – als Besucher möchte ich schauen und ggf. „begreifen“  (ggf. auch mal anfassen) können, als Aussteller fachliche Kontakte knüpfen und/oder festigen. Als letzterer habe ich überhaupt nichts von Messebesuchern, die bereits nach zwei bis drei Stunden Messebesuch im wahrsten Sinne des Wortes „überreizt“ sind, die dargebotenen Informationen (vielfach auch eher Werbeslogans) gar nicht mehr verarbeiten können oder wollen und für Details kaum noch Interesse aufbringen. Die Strategie zahlreicher Aussteller, dieser Ermüdung mit immer aggressiverer (akustischer und optischer) „Marktschreierei“ zu begegnen, macht die Situation für niemanden besser.
Die in dieser Hinsicht „alternative“ Messe in Kalkar mit ihrer übersichtlichen Zahl von Ausstellern und nicht zu vielen Besuchern habe ich dagegen als eine angenehme Abwechslung wahrgenommen.

Ausstellung hier Polygrün Kletterhilfen (Rankhilfen) in Kalkar 2015

Empfang / Eingangsbereich der Messehalle

Hier lief alles so in Ruhe und angenehm entspannter Atmosphäre ab, so dass ich in den zwei Messetagen unter dem Strich eher mehr als weniger gute Gespräche mit Interessenten (potenziellen Kunden) führen konnte als z.B. in vier Messetagen auf der „GaLaBau“ in Nürnberg.
Auch die Besucher profitieren davon – u.a. indem sie Zeit für das informative Rahmenprogramm haben und während der Fachvorträge nicht vor Erschöpfung einschlafen.
Der m.W. einzigartige gastronomische Messeservice (im Preis enthalten!) mit Bedienung am Stand und die direkt angrenzenden Übernachtungsmöglichkeiten für Aussteller und Besucher im preiswerten Hotel tragen zusätzlich dazu bei, dass dort stattfindende Messen als stressfrei und informativ empfunden werden. So können sie sogar Ausstellern Spaß machen. Man wird mich dort im kommenden Jahr wieder dabei beobachten können, wie ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde.
Übrigens gibt es auf dem Gelände des Freizeitparks (Wunderland Kalkar) auch Kletterpflanzen in verschiedenen Anwendungen zu sehen:

Efeu auf Blech am Schnellen Brüter (Wunderland kalkar)

Hier ein angeblicher „Beweis“, dass Efeu senkrecht montierte Trapezbleche bewächst. Tut er unbestritten. Leider fällt er etwa gleich schnell wieder herab. Die Haftung ist auch bei welligster Metallbeschichtung nicht ausreichend für einen höheren und dickeren Fassadenbewuchs.

Zahlreiche Pergolen und "Rankbögen" sind mit Wisterien (Blauregen) bepflanzt

Zahlreiche Pergolen und „Rankbögen“ sind mit Wisterien (Blauregen) bepflanzt

Efeu - Freizeitpark Wunderland Kalkar - Messe Galabau & Freizeit, Herbst 2015

Speziell der immergrüne Efeu wird vielfältig zur optischen Aufwertung eingesetzt.

1 Kommentar für “Messe Kalkar”

  1. treehugger sagt:

    Schade, dass man sowas nicht mit soviel Vorlauf organisieren kann wie eine Weltausstellung, für die (z.B. in Hannover) extra ganze Häuser bestellt und gebaut werden, mit entsprechendem Vorlauf könnte man so der Bevölkerung einen naturnahen Eindruck echter begrünter Fassen- und evtl. Dachkonzepte vermitteln. Sogar einen grünen Eiffelturm als dauerhaftes Wahrzeichen könnte man sich vorstellen. So bleibt es den meisten ein Buch mit sieben Siegeln und ‚was der Bauer nicht kennt‘ … Schön andererseits, dass nach der Beinahe-Katastrophe die der Schnelle Brüter Kalkar für Deutschland bedeutet hätte http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=208864 nun dort statt dem todbringenden Plutonium dem lebenspenden Grün gehuldigt wird!

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